Sizilien - der große "Stein" an der Fußspitze Italiens

 
 

Ein unbekannter sizilianischer Dichter erzählt in einem Lied, Gott sei der schönste Diamant aus der Hand gefallen. Dieser ist zu Land geworden: Sizilien ward geboren. Auf Sizilien dreht sich alles um den Vulkan, Landwirtschaft, kulturelles Erbe und die Tradition. Der aktivste und höchste Vulkan Europas, der 3300 Meter hohe Ätna ragt über die weiten hügeligen Ebenen der Insel.

Auf einer Rundreise entdeckt man schöne Badestrände, Agaven, Kakteen, weite Ausblicke und das vielzitierte Land Goethes, wo die Zitronen blühen. Immer wieder findet man an pittoresken Plätzen die stummen Zeugen der bewegten Inselvergangenheit: antike Theater, allen voran das Theater von Taormina, Tempel, Burgen im Inselinneren, großartige Kirchen sowie trutzige und romantische Kapellen.

Taormina ist der bekannteste und älteste Touristenort Siziliens. Hoch über dem Ionischen Meer, von über 300 Meter, hat man eine wunderschöne Aussicht auf den Ort und die Bucht, an dessen felsigen Steilhängen sich die Altstadt schmiegt. Die Griechen bauten dort im 3. Jahrhundert vor Christus ein Theater mit dem Ätna als Bühnenkulisse.

 

Heute bildet das gut erhaltene griechische Theater die perfekte Kulisse für das Erinnerungsfoto des Ätnas – von hier aus ist er bei klarem Wetter am schönsten zu sehen. Um die Atmosphäre dieses Kunstwerkes zu erspüren, empfiehlt es sich den zahlreich strömenden Touristen auszuweichen und sich zu einem Besuch in den Morgenstunden, gleich nach Öffnung des Theaters zu entschließen.

Einen Ausflug rund um den Ätna, zum Sitz der Götter, sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Auf dem Bahnhof von Catania beginnt die Fahrt in der Schmalspurbahn, der Circumetnea, rund um den brodelnden Berg. Die Fahrt führt durch die Vororte der Stadt, durch Zitronen- und Orangenhaine und allmählich beginnt der Aufstieg über die Flanke des Ätna. Immer häufiger schieben sich schwarze Lavazungen in die Obstgärten – Erinnerungen wie eng das Leben und der Tod der gesamten Region an den Vulkan gekoppelt sind. Viele der älteren Häuser sind aus dem schwarzen Lavagestein erbaut, das nunmehr in Blöcken und Krusten bis an die Gleise heranreicht.

 

Die Luft ist ständig voller feiner Vulkanasche, durch deren Dunst man den Gipfel in unmittelbarer Nähe sehen kann. Nach Erreichen des höchsten Punktes führt die Strecke schnell bergab in die subtropische Landschaft des Mittelmeeres. Dicht an der Küste, in Giarre, ist Endstation. Ein Blick zurück zum Berg, sieht man bei gutem Wetter auch seine charakteristische Dampfwolke, die die Sizilianer liebevoll Penneccietto, Federbüschelchen, nennen.

Das auf Sizilien gesprochene Italienisch klingt etwas anders, etwas härter, als das der Toskana. Aber auf jeden Fall auch für Anfänger verständlich und nicht zu vergleichen mit dem schon sprichwörtlichem neapolitanischem Dialekt. Das Angebot an Italienischkursen auf Sizilien bietet wirklich jedem einen passenden Kurs. Intensivkurse in Kleingruppen, Einzelunterricht, Konversation, Vorbereitung auf Zertifikate, Halbtagskurse mit Ausflügen, Italienisch für Beruf und Studium und die elementaren Sprachkenntnisse für den Urlaub. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite um Ihren gewünschten Sprachkurs zu finden.

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