Motivation durch Autosuggestion
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Der größte Teil der Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle sind uns eingeredet worden. Dem Kind wird in der Schule selten das Lob "Bravo, du hast fast 50 Prozent richtig gemacht!" zuteil, sondern eher der Tadel: "Schon wieder über die Hälfte falsch!". Die Schüler erwerben auf diese Weise den Wortschatz des Verlierers: "Das kann ich nicht, das ist zu schwer für mich, andere sind begabter, ich kann mich nicht konzentrieren, ich habe nun mal ein Gedächtnis wie ein Sieb." Wenn solche negativen Gedanken nicht ans Licht gebracht werden, bleiben sie weiter wirksam. Hier einige Vorschläge: |
Formulieren Sie Ihre persönlichen Formeln. Vertiefen Sie mit einer der im Handel befindlichen Anleitungen zum autogenen Training Ihre Lernmotivation. Sehen Sie sich bereits am Ziel Ihrer Arbeit. Stellen Sie sich das Ergebnis Ihrer Mühen vor. Wer sich einen Vorschuss auf den Erfolg gewährt, setzt starke unbewusste Antriebskräfte frei. Wenden Sie nicht ein, dies sei Wunschdenken und Selbstbetrug. Auch der Glaube an sich selbst versetzt Berge. Positive Gedanken sind für Körper und Geist so heilsam, wie negative Gedanken schädlich sind. Die Bedingungen zum Sprachlernen sind nie günstiger gewesen als heute: Wie kann man sich heute, wo die Grenzen Europas gefallen sind und die Länder immer mehr zusammenwachsen noch den Luxus leisten, nicht wenigstens eine oder zwei Fremdsprachen zu lernen? |


