Sind Weiterbildungen für Schulpersonal mit Erasmus+ 2021 möglich?

Stand der Information: 07. April 2021
Im Jahr 2020 konnte das Schulpersonal (w/m/d) nicht auf eine Erasmus+ Weiterbildung, da es zu unsicher war. Momentan geht es in fast allen europäischen Ländern mit den Corona-Fallzahlen auf und ab. Viele Projektleiter und Betroffene fragen sich daher, ob eine Mobilität 2021 machbar ist.

Sehen Sie unsere Gedanken zur Situation im Video:

Sprachenmarkt als Partner

Seit 2005 organisieren wir jährlich ein eigenes Erasmus+ Poolprojekt für Azubis. Das gewonnene Wissen konnten wir auf Lehrerkurse (damals noch Comenius und Grundtvig) übertragen. Es gibt nur sehr wenige Agenturen in Europa, die sich mit Lehrerkursen wirklich auskennen. Wir sind eine davon.
Neben Kursen für Sprachlehrer gibt es z.B. Angebote im Bereich IT (z.B. Unterricht mit digitalen Hilfsmitteln), Mobbing, Inklusion oder auch "Wellbeing".
Sie können eine kostenlose Übersichtsliste von uns anfordern unter service@sprachenmarkt.de.
Die Beratung ist kostenlos und neutral. Sie zahlen immer nur die Originalpreise der Schule. Unsere Vergütung kommt von der Sprachschule.
 

Warum Sie JETZT für den Sommer planen sollten – Punkt 1

Die meisten Deutschen lieben 100 % Planbarkeit. Diese ist natürlich nicht gegeben. Stand heute, werden wir bis Juli nicht alle eine Corona-Impfung bekommen. Trotzdem sollten Sie bereits jetzt für den Sommer planen.
Wir gehen davon aus, dass die bald günstig verfügbaren Schnelltests einen Teil der Unsicherheit abfangen. Es ist klar, dass die Schnelltests nicht so genau wie die PCR-Tests sind. Sie messen momentan auch nur bei hoher Virenlast und es gibt einen kleinen Prozentsatz „falsch positiver“ Ergebnisse.
Weil es nicht 100 % funktioniert, wird diese Option von Politikern mit 1.000 Bedenken seit Monaten verworfen. Seit Oktober stehen Schnelltests eigentlich zur Verfügung.
Aus unserer Sicht ist das eigentliche Problem, dass es sehr viele asymptomatische Corona-Erkrankungen gibt. Diese Menschen stecken unwissentlich andere an. Würde laufend getestet, z.B. 2x die Woche in der Schule oder im Betrieb, fände man einen hohen Prozentsatz der Erkrankten. Das kostet Geld, ist aber günstiger als Shutdowns und Ersatzzahlungen.
Außerdem sind die Menschen müde und die Politiker haben Angst vor den nächsten Wahlen. Da bewegt sich demnächst etwas.

Neben den Schnelltests mit Nasenabstrich, sind noch andere Methoden in der Planung.
Im Europamagazin vom 22.11.2020 wurde eine Lösung, wie bei der Polizei-Alkoholkontrolle, gezeigt.

Auf Nachfrage hat uns die Firma Plasmion am 09.03.2021 folgenden Stand mitgeteilt.
"Wir sind dabei das Gerät zusammen mit einem lokalen Universitätsklinikum in einer ersten Studie zu evaluieren. Hinsichtlich des schnellen Einsatzes bei Patienten muss ich Sie jedoch leider etwas enttäuschen, da wir hier um einen langjährigen Medizinproduktezulassungsprozess scheinbar nicht herumkommen werden, auch wenn wir uns das im Sinne einer schnellen Testlösung für die aktuelle Situation anders gewünscht hätten."
Schade, damit hätte man schnell große Mengen testen können. Vielleicht gibt es doch noch eine Notfallzulassung.

In Lille arbeiten Forscher an einem Schnelltest, der ans Smartphone angeschlossen wird. Artikel im Spiegel online vom 23.02.2021.

Die Jüdische Allgemeine berichtet von einer Schluckimpfung und von einem Nasenspray.

Warum Sie JETZT für den Sommer planen sollten – Punkt 2

Es wird knapp:
Alle Erasmus+ Projekte sitzen auf vollen Kassen. Alle warten auf den Startschuss, um endlich die gewünschte Weiterbildung zu machen. Wie viele Lehrer, die 2020 gehen wollten, den Aufenthalt nachholen und noch mehr Nachfrage erzeugen, kann man nicht sagen.
Wer jetzt auf 100 % Sicherheit und Planbarkeit wartet, bekommt möglicherweise nicht mehr den favorisierten Kurs. Eventuell sogar keinen mehr – weil alles ausgebucht ist.
Einige Anbieter von speziellen Lehrerkursen haben Corona nicht überlegt. Andere Schulen bieten weniger Kurse als 2019 an. 
Ein verkleinertes Angebot wird auf eine erhöhte Nachfrage treffen.

Warum Sie JETZT für den Sommer planen sollten – Punkt 3

Falls Sie Kinder haben - für die ist der Auslandssprachkurs 2020 ebenso ausgefallen.
Haben Sie vor, gemeinsam nach Großbritannien oder Irland zu fahren? Möchten Sie ihre Weiterbildung mit einem Familienurlaub verbinden?
Dann müssen Sie ebenfalls schnell sein. Auch bei den Jugendkursen gibt es 2021 weniger Angebot.
Auf der anderen Seite sitzen viele Europäer, die von Corona finanziell kaum betroffen sind, dank gesparter Konsumausgaben auf prallen Geldbeuteln. Alle scharren mit den Füßen und möchten buchen.
Die Schulen berichten uns, dass viele Franzosen, Spanier und Italiener für ihre Kinder statt den üblichen Juli diesmal auf den August buchen. Der August hat bei vielen Schulen aber nur die ersten beiden Wochen verfügbar. Viel Nachfrage trifft auf ein wesentlich verringertes Angebot!

Unsere Erfahrung ist Ihre Sicherheit

Vielleicht gibt es ja bei Ihnen die Befürchtung, auf hohen Kosten sitzen zu bleiben. Eventuell taucht eine neue Corona Mutation auf oder Sie erkranken kurz vor der Abreise. Sie haben mit uns einen starken Partner an Ihrer Seite. Fluggesellschaften und Sprachschulen haben ihre Stornobedingungen angepasst.
Da die Stornobedingungen der Schulen sehr unterschiedlich sind (von 3 Wochen bis Freitag vor Anreise), fragen Sie am besten uns. Wir zahlen die Schulen erst kurz vor ihrer Abreise und sind im Ernstfall der stärkere Verhandlungspartner.
Die Nationalen Agentur hat uns versichert, dass es den Punkt „höhere Gewalt“ wieder gibt. Dann würden angefallene Kosten erstattet werden, obwohl eine Reise nicht oder nur verkürzt stattgefunden hat. Bei Planung der Entsendung darf das Ziel kein Risikogebiet sein.
Wir sind sparsame Schwaben und achten auf Geld – nicht nur auf das Eigene.

Kommen Sie schnell mit uns in Kontakt, um ihren Platz (und evtl. für die Kinder) zu sichern. Lassen Sie nicht noch ein Jahr ohne Weiterbildung vorübergehen. E-Mail an service@sprachenmarkt.de oder 0711-12 85 15 40 anrufen

Neuer Erasmus+ Zeitraum 2021 - 2027, Großbritannien, Onlinekurse

Was ist neu?
2021 beginnt eine neue siebenjährige Periode für Erasmus+. Ihre Schule hat entweder eine Akkreditierung oder darf 2x ohne für kleiner Projekte Geld beantragen.
Eine geplante Änderung wird sein, dass Entsendungen in Nicht-Erasmus-Länder, z.B. Großbritannien, USA oder Australien, möglich sind. Stand 07. April 2021 dürfen bis zu 20 % der Mobilitätszuschüsse dafür aufgewendet werden. Weitere Einzelheiten wurden bisher noch nicht von Brüssel veröffentlicht.

Weiterbildung in Großbritannien - besser dieses Jahr machen

Wenn Sie Fördermittel von 2019 oder 2020 haben, ist GB noch möglich. Mit dem neuen Programm wird es schwieriger. Momentan machen mehr als 20 % des Schulpersonals die Weiterbildung in GB. Mit dem neuen System (s.o.) wird nicht mehr für alle Platz sein. Die großen Anbieter für Lehrerkurse weichen teilweise nach Malta und Irland aus.
Also nutzen Sie dieses Jahr für GB. Da sind im Sommer auch alle geimpft.

Förderung von Onlinekurse

Für Personen, die diesen Sommer doch lieber zu Hause bleiben, wäre eine Online-Weiterbildung doch toll.
Nach Absprache mit dem PAD können wir ihnen folgendes mitteilen:
"Bei laufenden Projekten der Leitaktion 1 der Antragsrunden 2018 bis 2020 kann aufgrund einer Ausnahmeregelung die Organisationspauschale für eine Mobilität auch für die Teilnahme an einem Onlinekurs genutzt werden. Bei der neuen Programmgeneration ab 2021 müssen die Bestimmungen des Programmleitfadens abgewartet werden. Dieser wird voraussichtlich bis Ende März 2021 erscheinen."

Das heißt: Wenn jemand ins Ausland fährt, haben Sie eine Mobilität und bekommen normalerweise 350 Euro Organisationspauschale. Diese kann die Schule für sich reklamieren und irgendetwas davon kaufen. Oder man bezahlt davon einen Onlinekurs. Die kosten zwischen 250 und 400 Euro.
Die Sprachschulen hatten bereits letztes Jahr tolle Angebote und diese weiter verfeinert. Fragen Sie einfach uns.

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