Verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten

Die über 700 Sprachschulen in der Sprachenmarkt-Datenbank bieten verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten an, die neben dem Kurs mitgebucht werden können. Hier werden die Häufigsten vorgestellt und deren Vor- und Nachteile aufgezeigt. Es handelt sich dabei um eine grobe Beschreibung. Die einzelnen Besonderheiten können Sie den eingescannten Originalkatalogseiten bei der jeweiligen Schulbeschreibung entnehmen.
(Durch das Klicken auf die Kursarten kommen Sie direkt zur jeweiligen Erklärung.)

Wohngemeinschaft

Gastfamilie

Residenz

Einzelappartement

Hotel


Gastfamilie:
Das Zusammenleben in einer Gastfamilie heißt, den typischen Lebensstil des Landes hautnah zu erleben. Das im Unterricht Erlernte kann hier gefestigt werden und Sie verlieren dabei auch ganz schnell jegliche Scheu beim Kommunizieren mit Ihrer Gastfamilie.
Wir empfehlen Ihnen, falls möglich, sich ein paar Tage vor der Reise mit der Gastfamilie in Verbindung zu setzen. Sie können dadurch etwas mehr über die Familie erfahren und diese kann Sie dann auch etwas besser kennenlernen. Außerdem können Sie mit Ihnen das eventuelle Abholen vom Bahnhof oder Flughafen besprechen.
Es wäre sehr nett von Ihnen, wenn Sie ein kleines Geschenk für die Gastfamilie mitbringen würden. Es muss nichts Teueres sein, nur eine Kleinigkeit. Am besten etwas Landestypisches aus Ihrer Gegend (solange es kein Pfälzer Saumagen ist).
In allen Familien ist es verboten, eine fremde, dritte Person bei sich übernachten zu lassen. Sie können zwar Besuch empfangen, müssen dies aber vorher mit der Gastfamilie besprechen. Wenn Sie mehr Freiheit wollen, empfehlen wir Ihnen eine WG zu nehmen.
Telefongespräche sind erlaubt, aber nur zu bestimmten Zeiten, nicht zu lange und wenn man angerufen wird. Das Telefon darf nicht ohne Erlaubnis der Familie benutzt werden und schon erst recht nicht für nicht abgesprochene Auslandgespräche.
Die Sprachschule versucht, für ihre Schüler eine Gastfamilie mit ähnlichen Interessen und Gewohnheiten zu finden. Suchen Sie selbst Anschluss und kommen eventuell zu einer geselligen Gastfamilie, dann können sich durchaus gemeinsame Freizeitaktivitäten oder Ausflüge ergeben. Allerdings sollten man auch im Haushalt, zum Beispiel beim Tischabräumen oder Abspülen, mithelfen.
Um sein Zimmer hat man sich selbst kümmern. Auch hier wird meistens einmal die Woche gereinigt und Bettwäsche gewechselt. In vielen Familien wird auch Ihre Wäsche mitgewaschen. In anderen müssen Sie Ihre Kleidung in die Reinigung bringen oder für das Waschen bezahlen. Aber so etwas steht in den einzelnen Katalogen der Schulen bei der Beschreibung der Unterkunft dabei. Hand- und Strandtücher sollten Sie selbst mitbringen.
Falls Sie nicht zum Essen kommen oder wo anders übernachten, weil Sie zum Beispiel einen Ausflug machen, dann geben Sie bitte Ihrer Gastfamilie bescheid. So vermeiden Sie, dass sich Ihre Gastfamilie unnötig Sorgen macht.
Am ersten Tag sollten Sie sich von der Familie über Essenszeiten, Badbenutzung und Hausregeln aufklären lassen. Sie bekommen natürlich Ihren eigenen Schlüssel. Bitte vergessen Sie nicht, ihn am Abreisetag wieder zurück zu geben. Falls Sie mal spät abends nach Hause kommen, beachten Sie bitte, dass die anderen schon schlafen und verhalten Sie sich daher leise.


Wohngemeinschaft:
In einer WG teilen Sie sich eine Wohnung mit anderen Kursteilnehmern der Schule, welche aus verschiedenen Ländern stammen. Da fast jeder aus einem anderen Land kommt und unterschiedliche Sprachniveaus besitzt, einigt man sich meistens darauf, in Englisch zu kommunizieren. Ist die neue Fremdsprache nicht Englisch, kann sich das nachteilig auf die Fortschritte in der zu erlernenden Fremdsprache auswirken.
In einer WG ist man prinzipiell viel freier und flexibler als bei einer Gastfamilie. Man kann mit den Mitbewohnern Tanzen, ins Museum, ins Theater oder ins Kino gemeinsam gehen und dort das Gelernte anwenden.
Die Küche einer solchen Wohnung ist meistens komplett ausgestattet. Jeder Mitbewohner muss sein Zimmer selber sauber halten und die geteilten Räume (Küche, Bad, Aufenthaltsraum...) nach Gebrauch auch wieder in Ordnung bringen. Da die Sprachschule nur für die Grundreinigung sorgt, ist die Reinigung der geteilten Räume zwischen den Mitbewohnern aufzuteilen.
Falls Sie einmal jemand zum Essen oder feiern einladen sollten, müssen Sie es vorher mit Ihren Mitbewohnern absprechen. Generell sollten Sie Rücksicht auf Ihre Mitbewohner nehmen und unnötigen Lärm vermeiden, speziell spät abends oder nachts.
In einigen Ländern kann man auch eine WG mit Einheimischen bekommen. Diese Personen sind normale Studenten oder Arbeiter. Dort hätten Sie natürlich die Chance, Ihre Sprachfortschritte mit Einheimischen zu üben.


Residenz:
In einigen Fällen, wie etwa im spanischsprachigen Raum und während des Sommers in England, bieten die Sprachschulen schuleigene Residenzen an. Diese befinden sich oft in unmittelbarer Nähe der Schule.
Ob Doppel- oder Einzelzimmer, Voll-, Halbpension oder nur Frühstück, die Residenzen sind ganz unterschiedlich organisiert. Die genauen Details finden Sie im Katalog der jeweiligen Sprachschule.


Einzelappartement:
Manche Schulen bieten auch Einzelappartements an. Dies ist ideal, wenn Sie sich selbst versorgen und unabhängig sein möchten. Da sich die Leistungen von Sprachschule zu Sprachschule unterscheiden, sollten Sie sich vor der Abreise nochmals die Bedingungen auf der Sprachschulseite bei Sprachenmarkt.de durchlesen.


Hotel:
Auf Anfrage vermittelt wir Ihnen auch gerne über die Schule ein Hotel in der gewünschten Kategorie.