Dänemark: Ein moderner Knigge für Reisende

Zu Gast in einem anderen Land zu sein heißt immer das Andersartige zu respektieren. In diesem Sinne sollten Urlauber wie Geschäftsreisende Menschen anderer Länder und Nationalität begegnen, damit der Aufenthalt für den Reisenden und den Gastgeber gleichermaßen bereichernd und entspannt verläuft. Und bedenken sollte man auch dies: das Verhalten eines Touristen im Ausland prägt das Image seiner Landsleute. Natürlich kann niemand auf Anhieb alle Umgangsformen seines Gastlandes kennen, über die größten Unterschiede sollte man sich jedoch vorab informieren. Besonders wichtig sind die Tabus. Dort wo wir zu Gast sind, sollten wir sie akzeptieren, achten und uns so weit wie möglich anpassen. Sie zu übernehmen, wird von niemand erwartet.

Reiseführer und Länderreportagen helfen bei den wichtigsten Kleider- und Trinkgeldgepflogenheiten, den wichtigsten Tabus und den wichtigsten Wörtern, wie „Danke“, „Bitte“ und „Guten Tag“, in der jeweiligen Landessprache. Wir vermitteln Ihnen gerne Ihren individuell passenden Sprachkurs in Ihrem Reiseland oder als Reisevorbereitung und Einstimmung an Ihrem Wohnort.

In unserem kleinen Kniggelexikon nehmen wir einige unserer europäischen Nachbarländer, wie Dänemark, unter die Lupe:

Begrüßungsform:
Handschlag immer, wenn man einander kennen lernt. Sonst wie in Deutschland.

Persönliche Anrede:
ein „Sie“ ist selten zu hören (nur der König wird gesiezt)

Kleidung:
in der Freizeit legerer als in Deutschland, auch beim Kirchenbesuch ist legere Kleidung möglich. Männer können zum Beispiel in kurzen Hosen in die Kirche gehen.

Strand:
oben ohne ist weit verbreitet und FKK ist an einsamen Stränden möglich

Blumen/Geschenke:
ebenso wie in Deutschland, aber besser keine Chrysanthemen verschenken (Friedhofsblumen). Spirituosen sind sehr beliebt.

Pünktlichkeit:
das akademische Viertel wird im Privatleben toleriert, außer bei Einladungen zum Essen

Trinkgeld:
etwas weniger als in Deutschland

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