Flirt in Spanien/Frankreich

Dem Lieblingssport aller Generationen, dem Flirten, wird vor allem gerne in relaxter Stimmung an fernen Stränden gefrönt. Hier bekommen Sie den letzten Schliff, damit Sie vielleicht mißverständliche Signale des Flirtpartners im Ausland richtig zu deuten wissen. “Wo kommst du denn her?” – jeder kennt sie, diese Sprüche, die den ersten Kontakt herstellen und das Eis brechen sollen. Wie man das Objekt seiner Begierde umgarnt ohne abzublitzen und in welchen Fällen man am besten die Finger davon läßt – hier gibt es je nach Urlaubsland ganz unterschiedliche Regeln. Grundsätzlich sind die Sitten in den großen Urlaubszentren freizügiger als abseits des Massentourismus im Hinterland und die Angestellten in Hotels und Restaurants sind Experten, was die zwischenmenschliche Kommunikation betrifft. Das routinierte Flirten gehört für sie zum täglichen Programm und entscheidet oft über die Höhe des Trinkgeldes.

Die französischen Flirtkünstler gehen vor allem im Süden des Landes recht schnell zur Sache. So mutieren, die sonst so sprachunkundigen und –unwilligen Franzosen zu wahren Sprach- und Kommunikationsgenies. Sie bleiben in der Regel lange am Ball, aber ziehen sich auch bei eindeutig ablehnenden Gesten zurück. In Spanien legt man wie in Italien und Frankreich recht großen Wert auf das Äußere. Weiße Socken in Sportschuhen, Sandalen, Badeschlappen oder gar Birkenstocks, sowie Hawaihemden und Shorts sind megaout.

Die Spanier sind Flirtmeister mit den Augen, während die Franzosen und Italiener eher verbal ihre Beute umgarnen. Sie sind sehr extrovertiert, aber ein heißer Flirt muß nichts weitergehendes bedeuten. Die spanischen Frauen sind recht selbstbewußt und emanzipiert, auch wenn sie alleine ausgehen werden sie nicht leichtfertig einer Affäre zustimmen.

Begleiten Sie eine Französin, Südamerikannerin oder Spanierin ins Restaurant ist es ganz normal, daß der männliche Begleiter bezahlt und wie es dann weitergeht ist davon absolut nicht abhängig. In Südamerika muss man sehr vorsichtig mit den Einladungen sein und ganz klar zu verstehen geben was jeder bezahlen muss. Es kann passieren, dass man sagt: "Wollen wir heute ausgehen?" und die andere Person nimmt es für selbstverständlich, dass Sie zu allem eingeladen ist. Auch ist es möglich, dass man jemand einlädt und dann kommen andere Familienmitglieder mit für die man auch bezahlen muss.

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