Ardèche und Cevennen

Fast kahl sind die Hochebenen und der Gipfel von Mont Aigoual (1567 m), Mont Mézenc und Mont Lozère (1699 m). Das Klima ist rau, im Herbst und Frühjahr kühl und windig, im Winter tummeln sich Skilangläufer auf den Loipen.

Der Wechsel zwischen Kultur-, Klima- und Vegetationszonen und die herbe, extreme Schönheit der Landschaft machen gerade den besonderen Reiz dieser Region aus. Im Westen wird die Berglandschaft der Cevennen von den Causses begrenzt, einer kargen Karstlandschaft, die in Jahrtausenden von Wind und Wasser geformt wurde.

Durch das Kalkgestein fraßen sich Flüsse ihren Weg, so dass ein bewegtes Relief entstand mit weiten Hochebenen und tiefen Schluchten. Wasser ist allgegenwärtig, es hat nicht nur Canyons in die Landschaft gegraben, es entspringt auch in zahllosen Quellen und wirkt heilkräftig in Thermalbädern.

Am Mont Gerbier de Jonc entspringt der längste Fluss Frankreichs, die Loire, unweit davon die Ardèche.

Vom Département Lozère fließen Lot, Tarn, Dourbie und Jonte Richtung Atlantik. Die Schluchten von Ardèche und Tarn mit steil aufragenden Felswänden und großen Mäandern gehören zu den schönsten Flusslandschaften Frankreichs.

Wer Lust hat zu Lande oder zu Wasser die Ardèche und die Cevennen zu erkunden und vorab einen Sprachkurs zu belegen, den berät gerne unser Sprachenmarkt-Team (0711/45 10 17-370).

Buchtipp: Ardèche & Cevennen, Dumont Extra, 6,95 Euro. Kleiner, handlicher und stets hilfsbereiter Begleiter auf allen Touren durch die Region.

www.ardeche-guide.com
www.guideweb.com/ardeche